Mit „Usability“ getaggte Treffer aus blog.5gestalten.de

ist das euer Ernst? DAS ist eure Standardschriftgröße? Na die ist aber mal nutzerfreundlich. Hui. In Verbindung mit dem Zeilenabstand ganz vorzüglich. Für alle, die es genauer sehen wollen, hier entlang...

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Schon etwas älter, aber sehr amüsant ist dieser Rap über Webdesign.

Aus dem Text:
"Your site design is the first thing people see
it should be reflective of you and the industry
easy to look at with a nice navigation
when you can't find what you want it causes frustration"

Yo, so isses. Gefunden übrigens über XING, wo dieses nette Video heute in meiner Webdesign-und-Usability-Gruppe gepostet wurde.

Einen spannenden Artikel dazu gibt es im Perl-Blog. Und ein paar Details dann demnächst bei uns im Webdesign-und-Usability-Blog :)

Technik kann so viel Spaß machen - wenn man damit umgehen kann. Experten für Benutzungsfreundlichkeit (Usability) sorgen dafür, dass wir Anleitungen verstehen, die richtigen Tasten drücken und uns auch beim nächsten Besuch auf einer Webseite noch daran erinnern, wo ein bestimmter Menüpunkt zu finden ist. Wie genau das funktioniert, erklären Fachleute beim World Usability Day am 13. November 2008. Er findet zum vierten Mal in Stuttgart statt. Die kostenlose Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Stuttgart beginnt um 10 Uhr und wird um 10:30 Uhr mit einem Grußwort der Kulturbürgermeisterin der Landeshauptstadt, Dr. Susanne Eisenmann offiziell eröffnet. Schirmherr des World Usability Day Stuttgart ist Oberbürgermeister Wolfang Schuster.

Mehr als 20 Unternehmen und Institutionen aus Stuttgart und der Region zeigen beim World Usability Day bis 18 Uhr, wie Technik unseren Alltag leichter macht - wenn sie benutzbar ist. Bei einem spannenden Ausstellungsparcours dürfen Besucher Aufgaben lösen und lernen spielerisch die Chancen und Herausforderungen von benutzungsfreundlich gestalteten Geräten kennen. Sie können Papier-Prototypen und Bedienungsanleitungen erstellen, Touch-Screen und Fahrsimulator testen, auf Webseiten navigieren und ihr Klick- und Blickverhalten auswerten lassen oder Geräte einfach nur mit den Augen oder der Sprache bedienen. Das Spektrum der Aussteller umfasst Alltags-Technik genauso wie spezielle Anwendungen für bestimmte Benutzergruppen. Außerdem dabei: originelle und innovative Forschungsideen von führenden Hochschulen und Institutionen. Zu den Ausstellern gehören die Stuttgarter Hochschule der Medien, die Hochschulen Esslingen, Heilbronn und Karlsruhe, das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, die 5gestalten GmbH, ELO Digital Office GmbH, User Interface Design GmbH, Tobii Technology GmbH, SIC! Software GmbH, Meyer-Hayoz Design Engineering Group, Intiuity Media Lab GmbH, Deutsche Telekom Laboratories, Accinity und viele andere.

Noch mehr Infos gibt es hier: http://worldusabilityday.de/stuttgart/

Das fragt die Bundesanstalt für Materialforschung - und prüfung in einer aktuellen Pressemeldung und will die Antworten darauf bei der Internationalen Funkaustellung liefern. Wir haben darauf aber auch eine Antwort. Also, worauf sollte man beim Kauf von Elektrogeräten achten? Auf ein benutzungsfreundliches Produkt. Auf eines nämlich, das leicht zu bedienen ist, dessen Bedienungsanleitung verständlich ist und das für genau den zu erfüllenden Zweck passend und dienlich ist. Das ist leider leichter gesagt als getan, denn Haushaltsgeräte können den Verbraucher ziemlich frustrieren. Darum sind wir dafür, dass die Hersteller ihre Geräte Usability-Tests unterziehen. Und dass die Verbraucher mehr Augenmerk auf Usability beim Kauf legen. Darum informieren wir beim World Usability Day darüber, was Usability ist, wie man benutzungsfreundliche Produkte erkennt und was Hersteller tun, um bessere Produkte zu erreichen. Über den World Usability Day werden wir zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal berichten. Bis dahin können Sie natürlich auch Geräte kaufen, die besonderes stromsparend sind. Dann ist wenigstens die Bundesanstalt zufrieden :)

Eindrucksvoll rübergebracht, wie Technik stressen kann:
"Nieder mit IT" - Usability mit Pigor und Eichhorn.

Gesehen bei Ideas online.


Er gilt immer noch als Usability-Guru: Jakob Nielsen ist ein Urgestein der Usability-Forschung. Man kann sich um viele seiner Vorschläge und Konsequenzen streiten, die er aus den Ergebnissen seiner Forschung zieht; die Ergebnisse selbst jedoch sind in der Regel treffend. In einem Interview mit dem do-it Magazin betont Nielsen jetzt erneut eine der Grundregeln des nutzerzentrierten Gestaltungsprozesses:

Wo soll ich als Seitenbetreiber Usability-Testing implementieren?

Nielsen: Idealerweise so früh wie möglich. Aus meiner Sicht sollte man bereits mit Userbefragungen
beginnen, bevor der erste Entwurf erstellt wurde. Aber auch zu jedem anderen Zeitpunkt bringt die Implementierung
von Tests schnell Erfolge. Gerade bei den ersten Tests wird der Erfolg besonders groß sein, wenn Sie die größten
Dummheiten aus ihren Sites entfernen.

Auf die Frage, was denn das für "Dummheiten" seien, antwortet Nielsen:
Schlechte Suche, schlechte Navigation und schlechter Inhalt, wobei die Optimierung des Inhalts das wichtigste 
Kriterium ist. Die beste Navigation nützt nichts, wenn der Inhalt die Fragen des Users nicht beantwortet. Sehr viele
Seiten schaffen es nicht einmal, ihre Produkte richtig abzubilden. Wenn ich auf ein Foto klicke, erwarte ich dahinter
ein größeres Foto. Ein richtig großes. Ein Bildschirm füllendes Foto oder noch größer. Ich habe doch schließlich
danach gefragt. Solche einfachen Dinge erzähle ich seit zehn Jahren und ich muss sie heute immer noch
erzählen.


Es ist zwar schon einiges besser geworden - Usability ist nicht mehr überall ein Fremdwort. Dennoch hat Nielsen recht, es sind beinahe immer die gleichen Dinge, die man erklären muss und immer noch die gleichen vermeidbaren Fehler, die gemacht werden. Gerade die Darstellung von Bildern im Netz ist ein Problem, das allerdings oft auch in der Entscheidung der Unternehmen beruht, keine professionellen Fotos machen zu lassen und/oder kein Bildmaterial in entsprechenden Auflösungen und Größen anbieten zu können. Hier liegt noch Optimierungspotenzial.

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